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Links & Connections:
diese Seite soll nicht eine Aneinanderreihung von Hyperlinks sein, sondern vielmehr durch eine Kollektion von Artikeln eine interessante Sammlung von Texten zur Lektüre anbieten. Wir werden diese Liste kontinuierlich ausbauen, sie stellt einen Versuch dar, unsere Philosophie zu erläutern, andere Gedankengänge auszuprobieren und ein Spiel mit verschiedenen Perspektiven zu wagen.
Wir bieten zur Lektüre an, was uns selbst interessiert. Sehr vieles stammt aus dem reichen Fundus von Brand Eins (wir können übrigens Besuche der Website und ein Abo nur wärmstens empfehlen !). Wen die breite Thematik “Späte Eltern”, Mutterschaft nach Bildungsweg und/oder Karriere, die Veränderung der Rolle der Mütter und Väter und die Entwicklung des E-Commerce hier in Österreich und in großräumigeren Dimensionen interessieren, dem möchten wir Naheliegend ans Herz legen, das Infoblog von Prodinger Parental Products.
In der Ausgabe von Brand Eins vom September 2003 zitiert Wolf Lotter unter dem Titel “Atemnot in Entenhausen” : “Es ist einfach Unsinn, dass es zu wenig Geld gibt”, sagt Birger Priddat, Wirtschaftsprofessor aus Witten/Herdecke, ruhig und bedacht: “Geld? Geld ist genügend da. Aber die Gelegenheit, es unkonventionell anzulegen, die ist selten.” Wie denn? Unkonventionell? “Ja, unkonventionell”, sagt Priddat, ”sonst bringt es ja nix.”
Im August desselben Jahres schrieb Peter Lau einen Artikel über Jakob von Uexküll, den von ihm gegründeten Alternativen Nobelpreis (eigentlich: Right Livelihood Award) und seine Vision von einem Weltzukunftsrat. In dem Text zitiert er Uexküll wie folgt: “Ich habe mich schon immer für die Lösung von Problemen interessiert. Und als ich anfing, als freiberuflicher Journalist zu arbeiten, stellte ich fest, dass es eigentlich zu allen großen Problemen Lösungen gab, die aber nicht ernst genommen wurden. Ich fragte mich also, wie man ernst genommen wird.”
Und nochmal Wolf Lotter vom März 2006: “Nüchtern betrachtet geht es Menschen im Kapitalismus besser. Es herrscht deutlich mehr Gerechtigkeit, vor allem auch Verteilungs- gerechtigkeit. Der Kapitalismus fördert, nüchtern betrachtet, die Demokratie. Das liegt daran, dass das Wesen des Kapitals zutiefst sozial ist.” (Artikel: “Das Lebensmittel” Geld ist nicht alles ...)
Eine Publikation, in der sich viel Aufschlussreiches finden lässt, ist “Insight”, das vierteljährliche Magazin der Technokontakte. Zwei Artikel möchten wir zur Lektüre empfehlen, sie sind so gut wie eine Zusammenfassung dessen, was uns in unserer Marketingstrategie leitet. Zum einen aus dem Jahr 2003 ein Text von Lorenz Wied, Trout & Partners, der meint: “Was die Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten verändert hat ist die unglaubliche Zunahme an Auswahlmöglichkeiten in jeder einzelnen Produktkategorie. Ein Supermarkt führt im Schnitt 40.000 Artikel. Nun aber das erstaunliche: Eine durchschnittliche Familie deckt ihren Bedarf mit nur 150 Artikeln. Das heisst, dass die Chance hoch ist, dass 39.850 Artikel ignoriert werden. ... Bessere Produkte gewinnen nicht. Bessere Wahrnehmung gewinnt.”
Aus der Ausgabe 02/06 stammen die Ausführungen von Hermann Scherer : Qualität allein reicht nicht mehr aus und wird in Zukunft noch viel weniger ausreichen, um im Wettbewerb um Karriere oder Kundengunst die Nase vorne zu haben. Wer nicht auffällt, fällt weg. Der Grund: Qualität ist nicht absolut definiert, sondern sie findet im Kopf des Gegenübers statt. Was nützt es, gut zu sein, wenn niemand es weiß? Was nützt es, besser zu sein als andere, wenn die anderen sich besser verkaufen?”
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